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Mein innerer Karfreitagsmoment.“
Dieser Satz ist mir zum Sprichwort geworden. Er begleitet mich durchs Jahr und steht symbolisch für eine Bankroterklärung an mich selbst Dieses innere Karfreitagsgefühl kommt dann auf, wenn ich scheitere: An mir selbst, meinen Ansprüchen und an denen anderer Menschen. In so einem Moment betrachte ich die verborgenen, weniger schönen Seiten an mir. Halte mir selbst den Spiegel vor und werfe einen ehrlichen Blick auf mich selbst. Dieser Blick in den Spiegel zeigt mir meine Menschlichkeit und Hilfsbedürftigkeit auf. Aus dem Scheitern komme ich alleine schlecht raus.
Es braucht einen Bürgen, der mit für mich einsteht und mir einen Teil der Last abnimmt, sie mit trägt, ein gutes Wort für mich einlegt und mir Mut zuspricht. Ihm kann ich mich zeigen wie ich bin. Vor ihm bin ich nicht defizitär. Er schaut mit mir in den Spiegel und weint auch mit mir. Sein Blick auf mich ist liebevoll.
Sie sind eingeladen Ihren Blick in den Spiegel mit ans Kreuz zu hängen. Schreiben Sie ihre Spiegelgedanken auf einem Blatt Papier in das Kreuz hinein. Falten Sie es zusammen und vergraben Sie es. Mit dem Osterlicht am Ostermorgen wird all das mit auferstehen. Jesus trägt es mit. Das Licht der Hoffnung kommt.
Bleiben Sie behütet!
Vikarin Braunsteiner
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Ein Herz in der Kirche
Es ist nicht nur 1 Herz, es sind 76 Herzen, die in die Wangen unserer Sitzbänke in der Kirche in Stockelsdorf hineingeschnitzt sind.
Und die Liebe Gottes verkünden wir, wenn wir von Jesus Christus erzählen, der am Kreuz gestorben ist und wieder zum Leben auferweckt wurde. Denn es ist die Liebe Gottes, die sich gegen das Böse in der Welt wendet.
So erinnern uns die Bankwangen in unserer Kirche daran, dass die Liebe Gottes uns trägt.
„Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“
Johannesevangelium 3,16
Bleiben Sie behütet!
Pastor Wolfram Glindmeier
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Liebe Gemeinde,
im Februar machte ich in unserem Garten eine wunderbare Entdeckung. Ich hatte mir vorgenommen, unseren Buchsbaum etwas zu beschneiden, und als ich mich so langsam vorarbeitete, da entdeckte ich mittendrin im Buchsbaum ein wunderschönes Vogelnest, gar nicht klein, und gut geschützt durch die Zweige drumherum. (Das Foto zeigt natürlich nicht das Original…) Ich freute mich und ging auf Rückzug, um ja nicht zu stören, denn in diesem Fall hat natürlich die Natur ihr Vorrecht.
Das Wunder des Lebens! Respekt vor der Natur! Große Freude, und das im Lockdown. Es war für mich wie ein kleines Ostern, zu entdecken, wie das Leben sich seine Wege bahnt, wie unbemerkt und stark! Und nun hoffe ich natürlich, dass die Geschichte vom Vogel und seinem Nest in unserem Garten nun auch weiter geht, dass hier auch tatsächlich Eier hineingelegt und bebrütet werden.
Ein Vogelnest, ein Osternest. Was für ein Gottesgeschenk und ein Gleichnis für Gottes Wunder. Bald feiern wir Ostern – das Leben erwacht. Noch dauert es ein bisschen, und ich möchte Sie einladen, weiterhin achtsam durch die Passionszeit zu gehen, nach guten Wegen aus der Krise zu suchen und zugleich aufmerksam zu bleiben für die kleinen Zeichen der Hoffnung auf dem Weg zum Osterfest.
Herzliche Grüße, Ihre und Eure Brigitte Mehl
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Am Freitag, den 5. März ist Weltgebetstag.
Seit fast 100 Jahren feiern Frauen weltweit an diesem Tag Gottesdienst, beten miteinander und füreinander. Wir sind nicht allein, wenn wir beten. Wir können uns verbinden mit dem Menschen unserer Gemeinde, unserer Stadt, mit Frauen aus der ganzen Welt.
Jedes Jahr wird der Weltgebetstag von einem anderen Land vorbereitet. Dieses Jahr haben ihn christliche Frauen aus Vanuatu vorbereitet. Vanuatu ist ein kleines Land im Pazifischen Ozean, in der Südsee. Es liegt zwischen Australien und Neuseeland. Vanuatu besteht aus 83 Inseln.
Das Titelbild des diesjährigen Weltgebetstages ist von der Künstlerin Juliette Pita aus Vanuatu gemalt. Es zeigt eine Mutter, die sich schützend über ihr kleines Kind beugt. Im Hintergrund brechen Wellen. Eine Palme biegt sich über die beiden, durch den starken Wind niedergedrückt. Doch die starken Wurzeln geben ihr Halt. Leuchtende, helle Farben, ein buntes Bild.
Vanuatu ist bedroht vom Klimawandel. Immer wieder bedrohen verheerende Wirbelstürme die Menschen und rauben ihnen ihre Lebensgrundlage. Der Weltgebetstag gibt Raum für Solidarität und für das Gebet.
Es grüßt Sie herzlich
Maren Griephan
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Glauben wie ein Fisch
Der Fisch ist eines der ältesten Symbole der Christenheit.
Er steht für ein Glaubensbekenntnis, das sich aus den Anfangsbuchstaben des griechischen Wortes für „Fisch“ ergibt. Es ist auf dem blauen Fisch unten rechts zu lesen: „Ichtüs“ lautet es ausgesprochen. Und ins Deutsche übertragen: „Jesus Christus, Gottes Sohn, der Retter“.
Aber der Fisch steht noch für mehr: Für die Christinnen und Christen, die als große Gemeinschaft in der Kirche leben. Und das Wasser, das auch das Wasser der Taufe ist und für das geschenkte Leben steht.
Und auch, wenn wir uns nicht so unmittelbar begegnen können, so gehören wir doch alle zum „Schwarm“ Gottes dazu. Das tut gut und ist tröstlich zu wissen.
Bleiben Sie behütet!
Pastor Wolfram Glindmeier
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