- Details
Am Himmelfahrtstag, Donnerstag, 13.05., um 11.00 Uhr
Gottesdienst für Mensch und Tier im Pfadfinderwald
Lessingstraße in Stockelsdorf
Vom Wendehammer in der Lessingstraße aus leiten wir Sie zu Sitzbänken inmitten des seit zwei Jahren von unseren Pfadfindern belebten Waldstücks im Norden Stockelsdorfs – dem ehemaligen Schulwald.
Für diesen Gottesdienst mit bis zu 22 Teilnehmenden und ihren Tieren melden Sie sich bitte bis zum 10.5. im Kirchenbüro an. Sollte die pandemische Lage Änderungen ergeben, werden Sie kurzfristig informiert.
Almuth Jürgensen
Henrike Bressem
Alexander Dietz
Elisabeth Schönfelder

Teilnahme nur durch vorherige Anmeldung mit Kontaktdatenerhebung:
bis Mittwoch Mittag im Kirchenbüro 0451 491764,
bis Donnerstag morgens bei Almuth Jürgensen 01522 1512871
AHA-Regeln werden eingehalten
drei Ordnerinnen sind vor Ort
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Stockelsdorf, Pastorin Almuth Jürgensen
- Details

„Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen und wird vom Dunkel überweht. Am Morgen hast du Lob empfangen, zu dir steigt unser Nachtgebet.
Die Erde rollt dem Tag entgegen; wir ruhen aus in dieser Nacht und danken dir, wenn wir uns legen, dass deine Kirche immer wacht.“
Ich mag dieses Abendlied sehr. Es ist so vertraut wie meine Jacke, die ich abends überstreife. Der Tag neigt sich und darf sich vollenden; es kommt die Ruhe der Nacht auch für die Seele.
Und ich stimme ein in den großen Gesang all derer, die sich, ihr Leben und ihre Lieben diesem Gott des Himmels und der Erde anvertrauen. Es fällt ab die Last des Tages und es kehrt ein die immer wiederkehrende Geborgenheit Gottes, die ich in solchen Augenblicken spüre.
„Denn unermüdlich, wie der Schimmer des Morgens um die Erde geht, ist immer ein Gebet und immer ein Loblied wach, das vor dir steht.
Die Sonne, die uns sinkt, bringt drüben den Menschen überm Meer das Licht: Und immer wird ein Mund sich üben, der Dank für deine Taten spricht.“
Evangelisches Gesangbuch Nr. 266
Bleiben Sie behütet!
Wolfram Glindmeier, Pastor
- Details

Gott baut uns Brücken und macht Mut
Schillerndes Gelb, Orange und Rot am Himmel, bis hinein ins Violett.
Ein Regenbogen. Er hat für viele Menschen etwas Faszinierendes, Bezauberndes.
Wenn ich einen sehe, geht mir ein Märchen im Kopf herum.
Da ruhen die Enden des Regenbogens in goldenen Schalen. Wer sie findet, darf sich glücklich schätzen.
Die Bibel erzählt auch eine Geschichte vom Regenbogen. Gott setzt ihn an den Himmel, nachdem die Sintflut vorbei ist. Seitdem ist der Regenbogen ein Zeichen. Er ist wie eine Brücke zwischen Gott und den Menschen. Eine Brücke, die nie mehr zerbrechen soll. Ein Bund, der geschlossen wird, ein für alle Mal.
Im 1. Buch Mose verspricht uns Gott: „Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.“
Vielleicht sind die Brücken, die Gott uns baut, der Bund, den er mit uns Menschen schließt ein Hoffnungszeichen, das uns gerade auch in diesen Zeiten Mut macht.
Bleiben Sie behütet
Ihre Maren Griephan
- Details
[pb_row ][pb_column span="span12"][pb_image el_title="Image 1" image_file="images/Fotos/Corona/image002.jpg" image_size="large" link_type="no_link" image_container_style="img-rounded" image_alignment="center" appearing_animation="0" ][/pb_image][pb_text el_title="Text 1" width_unit="%" enable_dropcap="no" appearing_animation="0" ]
Biblische Worte zwischen Himmel und Erde: - Wir Menschen auf Erden durchleben eine Krisenzeit. Diese Corona-Krise zeigt sich auch bei Manchen als Lebenskrise, in der alte Dinge ans Licht kommen. Uns geht in dieser Zeit die Kraft manchmal abhanden. - Kraftworte können wir daher gut gebrauchen: Das Jesaja-Wort vom Adler ist eines meiner Lieblingsworte in der Bibel.
Das Bild vom Adler lenkt meine Blicke gen Himmel. Ein Adler lässt sich mit ausgebreiteten Flügeln von den Luftströmen tragen, mit leichtem Flügelschlag gewinnt er an Höhe, kreist in der Weite des Himmels und schaut mit gelassenem Blick auf das, was vorüberzieht. - Momente, in denen unser Herz wie ein Adler schwebt, getragen von atmender Ruhe.
Aber dieser Vers spricht davon, dass der Adler auch andere Zeiten hat. Er kennt die Zeit der Mauserung, wenn er am Boden ist, weil sein Gefieder zu schwer geworden ist. Im Hebräischen steckt in dem Wort „kriegen“ die Bedeutung von „sich mausern“. Der Adler macht in der Zeit der Mauserung einen Wandlungs-prozess durch. Feder für Feder löst sich aus seinem Gefieder, er sieht zerrupft und bald kahl aus. In dieser Zeit ist er auf die Fütterung durch andere Genossen angewiesen. Er kann nichts tun, um diesen Prozess der Erneuerung zu beschleunigen. Das gehört zu einem Adlerleben dazu, und auch zu unserem Leben.
Vielleicht hilft es, Zeiten innerer Erschöpfung und Mattigkeit von dieser Warte aus zu sehen: es gehört notwendig zu unserem Leben, gehört zum Prozess der Erneuerung. - Wenn wir blank und leer sind, keine Kraft haben, vollzieht sich etwas in uns, in dem das Alte nicht mehr trägt und das Neue uns noch nicht kleidet und fliegen lässt.
Dann hilft „Harren auf Gott“. So hat Martin Luther das übersetzt. In diesem alten Wort „harren“ steckt eine Haltung, ein entschiedenes, gleichzeitig federleichtes Warten - mit der ganzen gesammelten Anwesenheit: Die Füße fest auf dem Boden, all deine Sinne wach gen Himmel auszustrecken zu dem hin, was dir schon entgegenkommt.
Ich wünsche Ihnen einen guten Tag! Ihre Almuth Jürgensen
[/pb_text][/pb_column][/pb_row]
- Details
[pb_row ][pb_column span="span12"][pb_image el_title="Image 1" image_file="images/Fotos/Corona/kreis.jpg" image_size="large" link_type="no_link" image_container_style="img-rounded" image_alignment="center" appearing_animation="0" ][/pb_image][pb_text el_title="Text 1" width_unit="%" enable_dropcap="no" appearing_animation="0" ]
Die ‚Perlen des Glaubens‘ auf dem Friedhof
In einem großen Rund liegen Steine, dahinter jeweils ein kleines Schild mit Gedanken und Impulsen.
Gleich rechts, wenn man auf den Friedhof kommt
und auf die Kapelle zugeht.
Sie laden ein, innezuhalten, still zu werden und ein Gebet zu sprechen. Gott ist gegenwärtig in dem Augenblick, und ich stehe mit meinem Leben und dem, was mich gerade bewegt, vor ihm.
Die Perlen des Glaubens helfen mir, mich im Großen und Ganzen zu sehen, mich in der Situation von Gott begleitet zu fühlen, in der ich im Leben gerade bin.
Gott behüte Sie!
Pastor Wolfram Glindmeier
[/pb_text][/pb_column][/pb_row]