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„Du stellst meine Füße auf weiten Raum.“
Wie schön ist die Gemeinschaft!
Unter einem Walnussbaum im August, über uns der Himmel, manchmal lugt ein Sonnenstrahl durch das Blätterdach. Miteinander erzählen, Kuchen essen und Kaffee trinken, Geschichten hören, ein Lied singen.
Da kommt ein Gefühl von Weite, von Glück und Frieden, von Lachen und Leben in uns auf.
„Du stellst meine Füße auf weiten Raum.“ Psalm 31,9
Gottes Wort weitet unser Leben. Es ist der Grund, um den wir uns versammeln. Es macht gelassener in den Widrigkeiten des Lebens und erfüllt uns im Herzen mit Glauben und Vertrauen in Gottes gutes Wirken.
Bleiben Sie behütet!
Wolfram Glindmeier, Pastor
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Jesus sagt: „Sorgt nicht um euer Leben.
Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch…schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich aber sage euch, dass auch Salomo in seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie ein von ihnen.“
Die meisten von Ihnen werden dieses Jesus-Wort kennen. Wunderbar: Vogelflug und Lilienpracht. Sie erzählen von der Güte Gottes. Da geht einem doch das Herz auf.
Vertrauen und nicht sorgen. Gott sorgt für uns wie ein guter Vater oder eine gute Mutter. Wir können auf seine Güte vertrauen. - Wie aber sollen wir das heute machen, wo doch der Klimawandel unsere Lebensgrundlagen zu zerstören droht. Sollen wir abwarten und schauen, was passiert?
Ich glaube, das Gegenteil ist der Fall. Gerade als Kinder Gottes sollten wir mit unserem Leben zeigen, wessen Geistes Kinder wir sind. „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit, so wird euch der Rest zufallen“, sagt Jesus. Wir Menschen sollen uns dafür einsetzen, dass andere Menschen und die ganze Schöpfung Gutes erfahren. Denn Gott will, dass es für uns alle gut wird. Ich wünsche Ihnen eine wunderbare Spätsommerwoche!
Ihre Brigitte Mehl
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Abschiedsworte
Abschiedsworte stehen meistens am Ende: Mit freundlichen Grüßen, Auf Wiedersehen!, Lebe wohl!
Manchmal sind Abschiedsworte verbunden mit guten Wünschen oder kleinen Ermahnungen: Bleib gesund und halt die Ohren steif!
Manchmal stimmen sie wehmütig, weil es vielleicht kein Wiedersehen geben wird. Manchmal sind sie der Durchgang zu etwas Neuem. Abschiedsworte zum Schulabschluss zum Beispiel: Du kannst jetzt eigene Wege gehen. Was für eine Freiheit!
Abschiedsworte zeigen, dass wir einander nicht egal sind. Sie sind wie ein Kleber, der uns über Trennungen hinweg versucht zu verbinden.
Abschiedsworte stehen meistens am Ende und sind doch nicht das Ende. Jesus sagt seinen Freunden zum Abschied: »Auch ihr habt jetzt Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.« Joh 16,22
Auch für mich heißt es meine Abschiedsworte als Vikar zu formulieren: Danke für alles Vertrauen in den letzten zwei Jahren!
Und: Bleiben Sie behütet!
Ihr Alexander Dietz
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Du stellst meine Füße auf weiten Raum.
Psalm 31,9
Sommerzeit ist Konfirmationszeit: was für eine Freude!
Woche für Woche, an vielen Samstagen, oftmals in mehreren kleineren Gottesdiensten, feiern wir in der Stockelsdorfer Kirche Konfirmation.
Viele unserer Jugendlichen und ihre Familien haben sich gedulden müssen. - Nun ist Segenszeit, nun erklingen endlich die Konfirmationssprüche. Sie hören sich für manche an wie aus einer anderen Zeit: ausgesucht vor Corona.
Aber sie werden wie gewohnt ihre bestätigende, lebensbegleitende Kraft entwickeln: Sie sprechen davon, dass Gott uns wunderbar gemacht hat, liebevoll ansieht und uns weiten Raum schenkt.
Ihre Almuth Jürgensen
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Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe
am äußersten Meer, so würde auch dort
deine Hand, Gott, mich halten
Psalm 139, 9
Meer geht immer.
Da ist das Rauschen, die ständige Bewegung,
manchmal die unbändige Gewalt der Wellen
oder das Glitzern der Sonne auf ruhiger See.
Die große Politik, Arbeit, Konflikte –
Alles ist ganz weit weg.
Ich bin auf mich selbst verwiesen.
Keine Ablenkung, keine Anrufe, keine E-Mails.
Ich bin am Ziel meiner Sehnsucht.
Manchmal bin ich verändert
nach dem Blick auf das Meer.
Ich fühle mich frischer, klarer, durchgepustet.
Probleme sind nicht weg,
aber sie haben sich sortiert.
Christen erleben manchmal in diesen Momenten, dass Gott ganz nahe ist.
Es ist Raum da für Gott.
Mögen Sie das immer wieder erleben.
Ihre und Eure Maren Griephan