Es folgt eine Zusammenfassung der Geschichte „Hilfe im Regen“, die aus dem Buch „Hab ich mir´s doch gleich gedacht“ von Mirjam Miethe und Daylin Santos Diaz stammt.
Die Szene spielt in den USA:
Regen. Viel Regen. Eine Frau am Straßenrand, die verzweifelt versucht einen Autofahrer zu finden, der sie mitnimmt, da ihr Auto im Straßengraben liegt. Sie ist Afroamerikanerin. Viele Autofahrer fahren an ihr vorbei. Alt eingefahrene Gedanken im Sinne von Vorurteilen in deren Köpfen. Ein junger weißer Mann in seinem Auto. Neue Gedanken ohne Vorurteile in seinem Kopf. Er nimmt die Frau mit und bringt sie zu einem Taxi, sodass sie ihre Fahrt fortsetzen kann und ihren im Sterben liegenden Mann noch vor seinem Ableben erreicht.
Ich finde der Wochenspruch „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ (2.Korinther Kap.5, Vers 17) passt zu der Geschichte, denn der junge Mann hat Gedankenmuster hinter sich gelassen, die für andere Menschen in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts aktuell und präsent waren. Wo Vorurteile gegenüber Menschen mit anderen Hautfarben noch stärker vertreten bzw. noch eher präsent waren als heutzutage.
Für ihn hatten weder die Vorurteile noch weitere eingefahrene Gedankenmuster über Menschen mit einer anderen Hautfarbe keine Gültigkeit. Sie waren für ihn veraltet. Er hat sich für neue, andere Gedanken entschieden und danach gehandelt und ist so gewissermaßen eine neue Kreatur geworden. Er hat sich für die Liebe entschieden.
Die Liebe mit der Jesus Christus gehandelt hat – und ist so eine neue Kreatur (geworden). Was ist alt an Gedanken, an Mustern? Was hat ausgedient? Was kann und darf neu gedacht werden? Wie sehr bin und handle aus der Liebe heraus?
Eine freundliche Woche wünsche ich mit neuen Gedanken
Eure/ Ihre Sarah Sepke
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